Solaruhren - Technologie mit Zukunft

Normalerweise funktionieren Uhren entweder mit einer so genannten Unruh, oder mit einer Batterie. Armbanduhren der heutigen Zeit laufen aber auch mittels Solarenergie. Das ist nicht nur eine Möglichkeit um Geld zu sparen, sondern schont auch noch die Umwelt, denn es gibt keinen Batterieabfall mehr. Dazu kommt, dass eine Solaruhr auch nicht mehr jeden Tag aufgezogen werden muss, wie eine Uhr die eine Unruh hat.

Eine Solaruhr funktioniert anders als Messuhren mit Quarztechnologie. Auf der Oberseite der Armbanduhren sind kleine Solarzellen integriert, die die Energie der Sonne in elektrische Energie umwandeln. Im Prinzip funktionieren die Solarzellen ebenso wie die Solarplatten auf einem Hausdach. Auch bei Solaruhren wird die Kraft der Sonne gebündelt und schließlich umgewandelt. Theoretisch dürfte eine Solaruhr aber immer nur dann die Zeit korrekt anzeigen, wenn die Sonne auch scheint, aber das ist natürlich nicht der Fall, denn keiner würde sich eine Armbanduhr kaufen, die nur bei Sonnenschein und damit auch nur am Tag läuft. Solaruhren funktionieren auch bei Regen und auch in der Nacht. Damit das möglich ist, werden in Solaruhren Akkus eingebaut, die wie eine Art Speicher arbeiten. In ihnen wird die Sonnenenergie in Reserve gespeichert und diese Akkus halten mehrere Monate.

Beliebt sind Solaruhren besonders bei Menschen, die viel im Freien unterwegs sind. Dazu gehören unter anderem Wanderer oder auch Bergsteiger. Sie sind mit einer Solaruhr immer unabhängig, denn eine solarbetriebene Uhr kann, im Gegensatz zu einer Batteriebetriebenen Uhr, nicht einfach stehenbleiben, sie läuft immer weiter.

Solaruhren sparen Zeit und produzieren keinen Sondermüll wie die Uhren, die mit einer Batterie angetrieben werden. Und das lästige Aufziehen der Armbanduhr entfällt auch.